Sushi selber machen

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Sushi selber machen

Sushi kann man einfach selber herstellen. Sushi sind die kleinen Reisröllchen, mit verschiedenen Füllungen. Am meisten ist der rohe Fisch wie Lachs oder Thunfisch, Gurke, Avocado, Tofu, auch Karotte. Diese gesunde, kleine Häppchen sind besonders beliebt bei Partys.

Ich zeige Euch, wie man zu Hause Maki, die bekannteste Form von Sushi, machen kann, wo das Algenblatt sowohl von außen als auch innen (Uramaki) gerollt ist. Es gibt dünne Rollen (Hoso-Maki), die mit einer oder maximal zwei Zutaten gefüllt sind und in ein halbiertes Nori-Blatt eingerollt sind. Die dicken Rollen (Futo-Maki) sind mit mindestens drei Zutaten in ein ganzes Nori-Blatt eingerollt.

Zutaten für etwa 7 Sushi-Rollen (je 8 Stück):

Für den Reis:

  • 250 g Sushi-Reis (Rundkornreis)
  • 350 ml Wasser zum Kochen
  • 50 ml Reisessig
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Salz

Für die Füllung, Beispiele:

  • Avocado
  • Lachsfilet
  • Gurke
  • Paprikaschote

Außerdem:

  • 4 Nori-Blätter
  • Sojasauce*
  • Wasabi-Paste
  • eingelegter Ingwer für Sushi
  • Sesam (schwarz, weiß)
  • Sushi-Matte
  • Frischhaltefolie

Zubereitung:

  1. Den Sushi-Reis in einem Sieb unter fließendem, kaltem Wasser gut waschen, bis das Wasser klar ist. (So spült man die überschüssige Stärke ab). Abtropfen lassen. Den Reis und 350 ml kaltes Wasser in einen Topf geben und aufkochen lassen. Hitze reduzieren, zudecken und ca. 10- 15 Minuten bei schwacher Hitze sieden lassen, bis das Wasser aufgenommen ist.
  2. In der Zwischenzeit Reisessig, Zucker und Salz in einen kleinen Topf geben und unter Rühren kurz erhitzen, bis sich der Zucker und das Salz aufgelöst haben. Abkühlen lassen.
  3. Den Topf mit Reis vom Herd nehmen und die Essigmischung mit einem Holzlöffel kurz untermischen. Ein Küchentuch auf den Topf legen und den Topfdeckel schräg mit einem kleinen Spalt über den Topf setzen. Etwa 15 Minuten ziehen lassen. (Das Küchentuch soll die restliche Feuchtigkeit aufsaugen). Dann den Topf öffnen und den Reis komplett abkühlen lassen.
  4. In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten: Für die kleinen Rollen (mit einer Art von Füllung) die Nori-Blätter längs durchschneiden. (Ansonsten lässt man das ganze Noriblatt, wenn die Füllung dicker wird). Avocado waschen, entsteinen, das Fruchtfleisch aus der Schale lösen und in dünne Streifen schneiden. Gurke waschen, trocken tupfen, ohne Schälen längs halbieren, mit einem Teelöffel das Kerngehäuse entfernen und in Streifen schneiden. Den frischen Lachs waschen, mit Küchenpapier trocken tupfen und in dünne Streifen schneiden. Paprikaschote putzen und in dünne, gerade Streifen schneiden.

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  1. Die Sushi-Matte in Frischhaltefolie einwickeln. Ein halbes Noriblatt mit der glänzenden Seite nach unten auf die Sushimatte legen, den Reis ca. 0,5 cm dick mit befeuchteten Fingern darauf gleichmäßig verteilen (die Finger immer mal zwischendurch in das Wasser tauchen), dabei an den längeren Seiten einen ca. 1 cm breiten Rand frei lassen. (Wenn man das ganze Noriblatt nimmt, den Rand ca. 2 cm breit frei lassen). In der Mitte auf dem Reis ein wenig Wasabi-Paste (Achtung scharf) verstreichen und Avocado-/ Lachs-/ Gurken-/ oder Paprika-Streifen länglich auflegen. (Bei dem ganzen Nori-Blatt die Füllung auf das vordere Drittel auflegen).

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  1. Mit Hilfe der Sushimatte mit leichtem Druck aufrollen, dabei das freie Ende des Noriblattes mit Wasser befeuchten, um die Rolle zusammenzukleben. Die Rolle auf ein Brett legen, mit einem sehr scharfen Messer zuerst die Enden gerade abschneiden. Die Sushirolle zuerst in der Mitte durchschneiden und jede Hälfte in 4 gleiche Stücke schneiden. Nach Bedarf das Messer säubern und weiter schneiden.

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  1. Vor dem Servieren kann man noch Sushi etwas kühlen, muss man aber nicht und dann mit Sojasauce, Wasabipaste und eingelegtem Ingwer servieren.
  2. Für die Uramaki (Sushi mit Reis außen und Noriblatt innen): Die Sushi-Matte in Frischhaltefolie einwickeln. Ein halbes Noriblatt mit der glänzenden Seite nach unten auf die Sushimatte legen, den Reis ca. 0,5 cm dick mit befeuchteten Fingern auf dem gesamten Blatt gleichmäßig verteilen (die Finger immer mal zwischendurch in das Wasser tauchen), Sesamsamen gründlich darauf verteilen und eindrücken. Das Noriblatt mit dem Reis anheben und umdrehen, sodass der Reis auf der Sushimatte liegt, mit Wasabipaste bestreichen, eine Füllung nach Wahl auflegen, einrollen und in Stücke schneiden.

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Anmerkung:

*Sojasauce kann Gluten enthalten. Die Sushi-Liebhaber, die Zöliakie haben, bitte glutenfreie Sojasauce verwenden.

Küche

Küche:

Japan

Zeit

gesamte Zubereitungszeit:

Anzahl der Portionen

Anzahl der Portionen:

ca. 7 Personen (je 8 Stück Hoso-Maki)

Schwierigkeitsgrad Schwierigkeitsgrad: mittel
Kosten Kosten: teuer
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